E-Health

EU möchte Gesundheits-Apps sicherer machen

September 2016

Der GKV-Spitzenverband hat sich an einer Öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission zur Sicherheit von Apps und anderer nicht eingebetteter Software beteiligt. In seinem Beitrag begrüßt der Verband, dass die Europäische Kommission die Sicherheit von Apps thematisiert.

Denn Gesundheits-Apps, Medizin-Apps und Medizinprodukte-Apps bergen neben Potenzialen auch Sicherheitsrisiken in unterschiedlicher Stärke. So können sie z. B. gesundheitliche Schäden verursachen oder deren Beseitigung verzögern, etwa wenn sie fehlerhaft oder unzuverlässig arbeiten, fehlerhaft angewendet werden oder wirkungslos sind. Denkbar sind darüber hinaus wirtschaftliche und Sachschäden sowie Risiken bei der Datensicherheit. Die existierenden EU-Rechtsvorschriften decken die Sicherheit von Gesundheits-Apps und anderer nicht-eingebetteter Software derzeit nicht ausreichend ab.

Smarthphone-Nutzung (Symbolbild)

Die Europäische Kommission hatte die Konsultation am 9. Juni 2016 eingeleitet. Sie betrifft unter anderem Apps für Gesundheit und Wohlergehen. Ziel ist, nächste Schritte und politische Maßnahmen auf EU-Ebene zu definieren und Rechtsvorschriften anzupassen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird die Kommission auf ihrer Konsultations-Seite veröffentlichen.