Die Förderung umfasst sowohl verhältnis- als auch verhaltenspräventive Maßnahmen. Zu den verhältnispräventiven Maßnahmen gehören insbesondere koordinierende, struktur- und prozessfördernde Tätigkeiten der beauftragten Programmkoordinationen. Die verhaltenspräventiven Maßnahmen beinhalten kostenfreie, niederschwellige und bedarfsorientierte Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention für die arbeitslosen Menschen u. a. zu den Themen Bewegungsförderung, Ernährung und psychische Gesundheit.
Inhalte und Ziele der wissenschaftlichen Begleitung
Der Schwerpunkt der Programmumsetzung ist seit dem Jahr 2026 die Verstetigung der seit vielen Jahren aufgebauten Strukturen und Prozesse (u. a. Steuerungsgremium, kommunale Netzwerke, eingebundenes Unterstützungssystem). Im Rahmen einer Struktur- und Prozessevaluation soll untersucht werden, ob und in welchem Umfang die Verstetigung an den teilnehmenden Standorten gelungen ist. Dabei wird nicht nur die Frage nach dem Status quo der Verstetigung beantwortet, sondern die Evaluation liefert auch vertiefende Erkenntnisse zur Frage, wie diese Verstetigung stattgefunden hat bzw. weiter verbessert und unterstützt werden kann. Die Wirkungsanalyse soll demgegenüber auf individueller Ebene ansetzen und die Wirkungen des Programms auf die arbeitslosen Menschen – deren Gesundheitsverhalten, gesundheitsbezogene Lebensqualität, soziale Teilhabe und Chancen auf Arbeitsmarktintegration – untersuchen.
Anhand der Erkenntnisse der Evaluation werden Best-Practice-Beispiele für eine gelungene Verstetigung erarbeitet sowie konkrete Praxishilfen für die teamw()rk-Standorte entwickelt, z. B. für kommunale Akteure. Darüber hinaus werden die Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Programms genutzt. (jun)