Patientinnen und Patienten sollen sich darauf verlassen können, dass sie in Krankenhäusern und vertragsärztlichen Praxen nach fachlich gebotener Qualität behandelt werden. Seit gut neun Jahren messen inzwischen zahlreiche Verfahren zur Qualitätssicherung (QS), ob Vorgaben in allen Kliniken korrekt umgesetzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich schon viel getan hat in der Qualitätssicherung.
Die datengestützte einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung (DeQS) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist dabei ein zentrales Instrument, um die Versorgungsqualität sichtbar zu machen und dort, wo Qualitätsdefizite erkannt werden, diese schnell abzustellen. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) stellt dem G-BA die Ergebnisdaten für eine einrichtungsvergleichende Veröffentlichung in Kliniksuchmaschinen zur Verfügung. Zudem hat das IQTIG die Ergebnisse zusammenfassend in einem Qualitätsreport dargestellt. Dieser bietet einen kompakten Überblick über die bundesweiten Ergebnisse der 15 datengestützten Qualitätssicherungsverfahren des G-BA.
Anhand von drei dieser QS-Verfahren zeigen wir beispielhaft auf, wie externe Qualitätssicherung funktioniert und wie sie konkret zu mehr Patientensicherheit und besserer Versorgungsqualität der gesetzlich Krankenversicherten beitragen kann. In dieser und in den nächsten zwei Ausgaben stellen wir folgenden QS-Verfahren vor: